Malediven: alles ausser-gewöhnlich

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Wien. Februar 2018. Wenn ich aus dem Fenster sehe, sehe ich grauen Himmel. Und graue Luft. Grau und feucht und kalt. Ich denke an Sonne, Wärme und lächelnde Menschen. Ich denke an die Malediven, wo das Meer türkis glitzert, das Wasser Badewannentemperatur hat, die Sandstrände weiß und weich sind und Kokospalmen weit aufs Meer hinaus ragen.

Surf-Shack, sicher einer der chilligsten Plätze

Malediven alles außer gewöhnlich

Fast sekundenschnell kippt man dort in einen wohligen Entspannungsmodus, kein Wunder also, dass die Malediven nicht nur bei Flitterwöchnern so beliebt sind, sondern immer mehr auch bei Familien. Der Tourismus ist die größte Wirtschaftskraft des Inselstaates, denn die paradiesischen Strände und die atemberaubenden Korallenriffe begeistern jedes Jahr Urlauber aus der ganzen Welt. Im Jahr 2017 waren es 1.286.135 Gäste.

Fragt man Moosa Zameer – den Tourismusminister der Malediven – was die Malediven so einzigartig macht, so antwortet er: „Es gibt so viele Dinge. Eine Besonderheit ist die große Gastfreundschaft der Malediver. Viele Touristen betonen, wie außergewöhnlich freundlich und großzügig sie hier empfangen werden. Außerdem ist die natürlich Schönheit der Malediven unübertroffen. Die traumhaften, weißen Strände, das strahlend blaue Wasser, die Sonne und die wunderschöne Unterwasserwelt.

Auch das Tourismus-Konzept One Island – One Resort ist etwas ganz Besonderes.“

Auszeit im Daybed

Zuhause auf Zeit

Der Tourismus bringt die meisten Deviseneinnahmen und beschäftigt Tausende Menschen. Nachhaltiger Tourismus und eine vorausschauende Klimapolitik genießen dabei hohe Priorität, denn die Malediven sind eines der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder weltweit. Zu den Malediven gehören insgesamt 1.190 Inseln, von denen etwa 200 bewohnt sind. Davon befinden sich auf 125 Inseln Resorts für Urlauber. „Glücklicherweise konnte ich schon fast alle der bewohnten Inseln unseres Landes besuchen“, so der Tourismusminister. Zu seinen Lieblingsinseln zählen Hanimaadhoo und die Inseln des Addu Atolls. „Hanimaadhoo liegt ganz im Norden der Malediven und eignet sich hervorragend für Nachtangeln.

Das Addu Atoll hingegen liegt im südlichsten Gebiet des Landes und bietet eine reiche Kultur und eine intakte Umwelt. Ein weiterer Favorit ist das Laamu Atoll, das durch seine unverwechselbaren Naturschätze beeindruckt.“ Moosa Zameer verbringt seinen eigenen Urlaub „normalerweise“ auf den von Einheimischen bewohnten Inseln der Malediven. Er schwärmt von der friedvollen Natur und dem lokalen Essen.

Ich kann ihm nur zustimmen, denn auch meine Liebe gehört den 26 Atollen auf 800 Kilometern Länge und 130 Kilometern Breite. Eines meiner Lieblingsresorts ist das Niyama Private Islands. Es liegt auf dem südwestlichen Dhaalu Atolll und ist etwa 45 Minuten per Wasserflugzeug vom internationalen Flughafen entfernt. Das Konzept, Gästen unvergessliche Erlebnisse und eine Vielzahl an Aktivitäten und Kulinarik zu bieten, ist gelungen. Das Resort verfügt über 134 Bungalows auf den Zwillingsinseln Play & Chill und bietet dadurch verschiedene Urlaubsvarianten: Entspannen oder aktiv sein.

Beim Schnorcheln, Surfen, Tauchen, Bootstouren oder mit dem Jet-Ski übers Meer flitzend, taucht man in die wunderbare Welt des Indischen Ozeans ein. Dhonis, die traditionellen Segelboote der Malediven, stehen jederzeit für eine Sunset-Cruise, eine romantische Übernachtung oder ein Familienabenteuer bereit. Ruhe finde ich etwa in der Open Air Lounge Dune, in der Rooftop-Bar Fahrenheit, am Pool im Blu und ganz besonders am Surf-Shack, dem chilligsten Treffpunkt des Resorts. Beziehungsweise vor allem auch in meiner „Aqua Villa“.

Einmal dort angekommen, will man nämlich oft gar nicht mehr weg, denn zu gemütlich ist das Zuhause auf Zeit mit eigenem Sundeck, Daybed, Liegen, Sonnenschirm und Pool. Familien mit kleinen Kindern empfehle ich die Beach Villen, wahlweise auch mit Private-Pool und eigenem Strandzugang, denn hier besteht keine Gefahr, dass die Kleinen von der Terrasse direkt ins Meer kippen.

Ich komme wieder, keine Frage

Kulinarisch sorgt das Niyama Private Island Maldives mit gleich elf Restaurants für Abwechslung.

Meine persönlichen Highlights: The Nest, das Baumhausrestaurant in sechs Metern Höhe. Aber auch das Gourmetrestaurant Edge und die Unterwasserlocation Subsix, die sich unweit des Resorts mitten im Meer befinden. Und natürlich das afrikanische Spezialitätenrestaurant Tribal, eigentlich kann ich mich gar nicht entscheiden und muss unbedingt die köstlichen Breakfast-Burritos im Epicure erwähnen.

Die beiden Inseln sind mit einer Brücke verbunden, sodass man leicht von Play zu Chill wechseln kann. Das Lime Spa, in welchem man Alltagsstress oder Kindergedudel recht schnell vergisst, hat übrigens rund um die Uhr geöffnet.

Es ist das erste und einzige Spa auf den Malediven, das die Hyaluron-Sauerstoff-Behandlung der australischen Kosmetikfirma Intraceuticals anbietet. Bei dieser Methode der Hautpflege werden hochreiner, konzentrierter Sauerstoff und spezielle Seren direkt auf die Haut aufgetragen, diese erhält – nach anfänglicher Skepsis habe ich es selbst ausprobiert – ein leuchtenderes und festeres Erscheinungsbild.

The Lime Spa

Und weil die Malediven zu einer meiner Lieblingsdestinationen gehören und ich noch das eine oder andere Resort besucht habe und besuchen werde: Fortsetzung folgt!

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In eigener Sache: Ich bin freie Journalistin und schreibe für verschiedene österreichische und deutsche Print- und Online-Medien. Ich wurde auf meine Reise ins Niyama Private Islands auf eine individuelle Pressereise eingeladen. Diese Einladung hat meinen Artikel bzw. meine persönliche Meinung über das Resort in keiner Weise beeinflusst! Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Turkish Airlines, welche mir – nach bezahltem Flugticket – ein Upgrading in die wunderbare Business Class ermöglicht hat. Es ist wahr, man steigt entspannt in den Flieger und aus! Und kann dadurch sofort sein Traumurlaubsziel genießen.

So kann eine Reise beginnen, in der Business Class von Turkish Airlines

Service: top, sehr freundlich und hilfsbereit
Angebote der Speisen und Getränke: abwechslungsreich, gute Auswahl, auch Alternativen werden angeboten, schöne Präsentation
Platzangebot: Wohnzimmeratmosphäre. Ganz besonders herausheben möchte ich die hervorragende Liegequalität, man liegt vollkommen flach und schläft hervorragend
Bordprogramm: vielfältiges Angebot an Filmen, Musik und Spielen
Pünktlichkeit: kein einziger Flug war verspätet. Wien-Istanbul-Male und retour. Zeitpunkt: September 2017

Die Malediven – eine Spielwiese der Natur.

Doch schau selbst…

Malediven alles ausser gewöhnlich

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