Mein perfekter Urlaub in den Nockbergen

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Thermenhotel Pulverer Bad Kleinkirchheim Nockberge Kärnten

Genussreisetipps: Urlaub in den Nockberge – schauen und zur Ruhe kommen
Lass uns schauen, einfach nur schauen. Lassen wir die Landschaft in uns strömen – lass uns spüren, wie der Blick die gleiche Weite in unsere Seele zaubert, die da in den Tälern vor uns liegt. Wir machen Urlaub auf den Nockbergen in Kärnten.

Hoch, aber nicht schroff. Entspannt, aber nicht langweilig. Gut erschlossen, aber nicht überlaufen. Mit ein paar Genussreisetipps kannst Du diesen wunderbaren Teil der österreichischen Alpen noch intensiver erleben, wenn Du magst. Hier, schau:

 

Genussreisetipps von der Nockberg Hochalmstraße in Kärnten, Österreich. Eine genussvolle Roadtour

Genussreisetipps von der Nockberge Hochalmstraße

Nockberge im grünen Bereich

Tatsächlich ist es immer wieder der Blick, der mich in den Nockbergen fasziniert. Jeder Gipfel, jeder Höhenweg, jede Stunde am See, jede Serpentinenstraße: Sie alle bieten so besondere Aussichten. Wohltuend, mit allen Grün-Schattierungen und voll von Ruhe: Man muss sich bloß die Zeit zum Verweilen nehmen – und spürt, wie mit jedem Ausatmen der kleine Unsinn des Alltags aus dem Körper fließt. Das geht mir besonders beim Wandern so. Hier in der Gegend ist von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu heftigen Klettersteigen alles dabei. Und egal, was man sich aussucht: Gut wird es sein…

Zu Besuch bei Heidi auf den Nockbergen

Wie wär’s zum Beispiel mit einer Tour am Falkert?
Frühstaufsteher können sich von diesem Berg aus den Sonnenaufgang anschauen – allerdings braucht’s davor einen ordentlichen Fußmarsch, um den 2308 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. Ich habe mir aber nicht den frühen Morgen ausgesucht, sondern der Vormittag. Und ich steige auch nicht ganz bis zum Gipfel, sondern wandere nur eine gute Stunde bis auf halbe Höhe. Das reicht, um Sonne zu tanken, Fotos zu machen und den Greifvögeln zuzuschauen. Schon erstaunlich: Ich erlebe hier Natur pur, obwohl ich grad noch voll drin war in der Zivilisation. Das Auto habe ich an einem großen Parkplatz an der Heidi-Alm abgestellt. Ein alpiner Kinder-Freizeitpark inklusive lebensgroßem Geißenpeter und Alm-Öhi aus Plastik. Ich bin mir sicher: Kinder können hier viel Spaß haben – zumal sie nebenan beim Heidi-Hotel noch einen eigenen Klettersteig mit Flying Fox zum Austoben haben… Ich selber lasse es gemütlicher angehen, genehmige mir einfach eine Buttermilch mit Blick auf den Falkertsee.

Kulinarische Genussreisetipps aus den Nockbergen in Kärnten

Zeitlos schöne Momente

Drei-Seen-Runde an der Turracher Höhe

Wo wir schon von Seen reden… Davon gibt’s noch viel mehr in den Nockbergen. Eine ganz besondere Wanderung bietet sich an der Turracher Höhe an: Da komme ich auf einer etwa zweistündigen Runde gleich an drei Gewässern vorbei: Turracher See, Schwarzsee und Grünsee.

Auf leichten Wegen gehe ich durch den Zirbenwald, befühle die Borke der jahrhundertealten Bäume und frage mich, wie viele Stürme sie schon überstanden haben. Ganz ähnlich ist es, wenn man an einem der Seen sitzt. Der Blick entspannt mich – und er zaubert Fantasiebilder in mir. Am Grünsee sitze ich auf einer Bank am Ufer und denke mir: Tatsächlich sehr grün, das wäre ein schöner Platz für den kleinen Wassermann. Am Schwarzsee, der nicht wirklich schwarz ist, finde ich vor allem den Anmarsch wunderschön: Der Weg führt durch ein Hochmoor. Ich mag den freien Himmel darüber. Und ich muss lächeln, als ich an einem Geröllfeld vorbeigehe und mir denke: Das ist ein Bausatz für richtig große Steinmännchen. Also falls mal ein Riese vorbeikäme: Bitteschön! Nochmal ein Stück weiter komme ich an den Turracher See.

Hier ist es touristischer, mit großen Hotels und Restaurants. Wer mag – so wie ich – genießt frischen Marillenkuchen mit Sahne und Seeblick. Beispielsweise für ein Wochenende am Turracher See:

 

Die Zeichen der Zeit in Kärnten

Und wer Lust auf mehr Bewegung hat, der kann ein Stückl weiter oben eine besondere Runde gehen. „Nockys Almzeit“ nennt sich der Weg, den man mit der Panoramabahn erreicht. Der Weg, der an der Bergstation beginnt, befasst sich an verschiedenen Stationen immer wieder mit dem Thema Zeit. Zum Beispiel gibt’s eine Stelle, an der ich selber den Zeiger einer Sonnenuhr bilde.

Funktioniert – jetzt muss ich bloß gerade stehen, sonst geht die Uhr nach… Mindestens genauso spannend ist allerdings auch an diesem Weg immer wieder die Aussicht. Auf einer der vielen Schaukelbänke am Wegesrand sitzen, das sanfte Schwingen spüren und ins Tal schauen: wunderbar. Und nach all der Ruhe gibt’s ein bissl Tempo. Denn man kann nicht nur mit dem Lift wieder runterfahren, sondern stattdessen auch mit dem Nockyflitzer, einer Art Alpen-Achterbahn. Ordentliches Gefälle, steile Kurven und ganz schön lang: eine Gaudi.

Gemütlich genießen auf der Nockalmstraße

Du brauchst nach all diesen Tipps für Genuss-Geher übrigens keine Angst zu haben: Auch wenn Du nicht wandern magst, kannst Du die Nockberge richtig intensiv erleben. Am bequemsten und spannendsten geht das meiner Meinung nach auf der Nockalmstraße. Auf dieser mautpflichtigen Passstraße zoomt man sich im Auto weich von Kurve zu Kurve, von Bild zu Bild, eins schöner als das andere. Ob es der geheimnisvolle Windebensee ist, der Sinnespfad im Zirbenwald oder einfach nur das Staunen über die Murmeltier-Straßenschilder: Was ich hier sehe, ist bezaubernd.

Kulinarische Genussreisetipps aus den Nockbergen in Kärnten

Und es gibt sie doch, Murmeltiere

Rustikale Wellness mit Zirbenfeuer

Und bisweilen ist es sogar einzigartig. Das trifft zum Beispiel für das Karlbad zu. Das ist… nun, wie soll man das nennen… ein Mittelding aus Hotel, Pension, Hütte und vor allem rustikalem Wellnessbetrieb. Hier übernachtet man für 85 Euro die Nacht, ohne Strom, dafür mit Petroleumlampe. Ohne Luxus, dafür aber mit einer täglichen Anwendung – nämlich einem morgendlichen Bad im Holzzuber. Das Wasser kommt aus dem Gebirgsbach, der direkt unter dem Haus durchfließt. Erhitzt wird es durch Steine, die vorher im Zirbenfeuer lagen: Das soll heilende Stoffe freisetzen.

Ob es wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen, aber auf alle Fälle ist es etwas Besonderes. Bloß die Freude der Wirtin dürfte sich in Grenzen halten: Sie muss zwei Mal die Woche Fenster putzen, weil das Zirbenfeuer ordentlich raucht. Und spannend: Noch nie habe ich einen dermaßen verrußten Feuerlöscher gesehen wie hier.

Übernachtung in Bad Kleinkirchheim gefällig? Dann auf ins Hotel Pulverer

Logisch: Man kann auch moderner wohnen in den Nockbergen. Ich denke da zum Beispiel an das Hotel Pulverer in Bad Kleinkirchheim. Das Haus ist groß, das vielfältige Interieur auf den vielen verschiedenen Ebenen ist geprägt vom alpenländischen Stil. Was mir besonders aufgefallen ist an diesem Fünf-Sterne-Haus, ist der extrem freundliche und aufmerksame Service – an dieser Stelle: Danke, Anton aus Kärnten!

Direkter Zugang zum Thermalwasser

Was mir auch sehr gefallen hat, ist das Langschläfer-Frühstück. Wer den Tag ganz gemütlich angehen will, kann sich Müsli, Semmeln, Eier, Porridge & Co. bis elf Uhr vormittags gönnen. Das tu ich gern draußen auf der sonnigen Terrasse, neben mir plätschert der Springbrunnen. Und die gewöhnungsbedürftige Frosch-Skulptur, die inmitten des Wasserspiels steht, blende ich lächelnd aus.

Apropos Wasser: Das Pulverer ist eines von zwei Hotels vor Ort, die direkten Zugang zur Thermalquelle, der Kathrein-Quelle, haben. Wenn ich mich also in den blauen Pool gleiten lasse und dabei auf das weitläufige Außen-Areal blicke, dann umspült mich das warme Wasser, das tief unter mir aus dem Berg kommt.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei Familie Pulverer, sowie dem gesamten Team für die Einladung in das Thermenhotel Pulverer. Meine Meinung hat das in keinster Weise beeinflusst.

Entspannung und Energie – für die nächste Tour in den Nockbergen.

Ihr sucht weitere tolle Reisetipps in und um Kärnten? Dann schaut euch unbedingt die Ausflugstipps auf dem Kärntner Lifestyleblog von Gailtalontour.com an. Es lohnt sich.

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