Sauna im Winter

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Panoramasauna mit Seeblick Hochschober

Sauna – das gesunde Vergnügen. Doch zu welcher Jahreszeit ist es besonders zu empfehlen? Wenn Wärme und Entspannung die Hektik des Alltags aussperren, dann ist Saunazeit.

Sauna im Sommer“ — diese Jahreszeit ist eindeutig vorbei. Zeit also für eine Sauna im Winter-Edition. Denn schließlich ist die skandinavische „Schwitzstube“ erst in den kalten Monaten so richtig entspannend. Und die Gesundheit profitiert auch. Für euch habe ich die Top 5 der positiven Effekte einer Sauna im Winter zusammengetragen. Passend zum heutigen Tag der Sauna.

Schaukeln am Panoramafenster der Seesauna

Schaukeln am Panoramafenster der Seesauna

Kaum etwas ist  gerade in der kalten Jahreszeit so erholsam wie ein Saunabesuch. Regelmäßige Saunabesuche fördern nicht nur das seelische, sondern auch das gesundheitliche Wohlbefinden.

1. Verbesserung der Temperaturregulation des Körpers

Die Regulation der Temperatur ist eine der wichtigsten Funktionen des Körpers. Durch regelmäßige Saunagänge wird dieses „justiert“. Das ist deshalb so wichtig, da die Temperaturregulation auch andere zentrale Systeme des Körpers beeinflusst, namentlich das Abwehrsystem und das Herz- und Kreislaufsystem. Diese werden durch die Saunagänge ebenfalls positiv beeinflusst

2. Thermostress

Der Körper wird in der Sauna erhitzt, allerdings nicht von innen, wie bei einem Fieber, sondern von außen, was vor allem die äußere „Körperschale“ betrifft. Diese gerät unter ein durch die Sauna künstlich herbeigeführten Stress, den Thermostress. Dieser bedingt unter anderem, dass alle Regulationsmöglichkeiten des Körpers von diesem auch wahrgenommen werden. Unter anderem werden Blutgefäße geweitet, die sich nach dem Saunagang sukzessiv schließen. Somit werden die Gefäße bei jedem Saunagang „trainiert“. Nicht immer muss dabei ein Gang in die externe, große Mehrpersonen-Sauna sein. Kleine Saunen für zwei oder sogar nur eine Person wirken nämlich nach der gleichen Methode. Saunen lassen sich mittlerweile auch ins eigene Bad integriert werden, und das ohne optisch zu stören. Eine Idee, für Wellness at home.

 3. Niedrige Temperaturen helfen auch

Nicht immer muss es dabei die klassische finnische Sauna mit Temperaturen von 80 Grad sein. Niedrigtemperatursaunen -oder auch sogenannte „Biosaunen“- haben in jüngster Zeit viele Fans dazugewonnen. Sie beanspruchen den Körper nicht so sehr und sind deshalb auch für Menschen geeignet, denen die finnische Sauna nicht zuträglich ist. Einschlägige Forschungsergebnisse, welche Temperatur die beste ist, gibt es zwar noch nicht, jedoch berichten viele Saunagänger von sehr positiven Erfahrungen. Auf ähnliche Weise wie die Niedrigtemperatursaunen funktionieren auch Infrarotkabinen, die die Körpertemperatur allerdings mittels Strahlen steigern.

4. Schwitzen ja – Abnehmen nein

Viele Menschen glauben, dass sie beim Gang in die Sauna abnehmen. Diese Annahme ist falsch, wie die Redaktion von Öko-Test auf eine Leseranfrage klar stellt: „Nach einem ausgiebigen Saunagang kann die Waage zwar tatsächlich deutlich weniger anzeigen als vorher. Doch was Sie verloren haben, ist kein Fett, sondern vor allem Wasser.“ Und dieses sollte unbedingt wieder dem Körper nach dem Saunagang wieder zugeführt werden, damit man nicht unter Dehydration leidet. Das Schwitzen hat aber eine gesundheitlich wichtige Wirkung: Der Schweiß entlässt viele Giftstoffe wieder nach außen.

 5.      Schmerzlinderung

Schmerzen können sich sowohl in der finnischen Sauna als auch der Niedrigtemperatursauna positiv beeinflussen lassen. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass dieser positive Effektes nur nicht-entzündliche Schmerzen betrifft wie zum Beispiel Arthrose. Es ist immer empfehlenswert, einen Arzt vorher zu Rate zu ziehen.

Aufguss in der Sauna

Aufguss in der Sauna

Sauna in Winter – Genuss mit allen Sinnen genießen

Sauna soll in erster Linien ein Sinneserlebnis sein. Ob die Hitze des Saunaofens, die Kälte des Wassers, die Stille im Raum und der Duft des Aufgusses. Klassisch werden in der Sauna fünf Sinne angesprochen.

Du hast Lust auf eine besondere, skurrile Sauna?

Dann schau doch mal zur See-Sauna in der Fontane Therme in Brandenburg.

Eine Alternative in Sachen schier unzählig viele Saunen findest du in der Therme Erding. Besonders zum Oktoberfest heißt es hier:

 

 

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5 Kommentare
  1. Julia says:

    Regelmäßige Saunagänge im Winter sind eine tolle Möglichkeit, um seinen Kreislauf anzukurbeln und die Entgiftungsfunktion des Körpers anzutreiben. Ich persönlich finde es aber besonders wichtig, unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr während und nach dem Saunagang zu achten. Menschen, die generell wenig trinken können schnell dehydrieren und in Folge dessen kollabieren, da das Blutvolumen sinkt und somit auch der Blutdruck abfällt. Trinkt man jedoch ausreichend, werden über die Haut vermehrt Schadstoffe ausgeschieden, wodurch wir langfristig gesund und fit bleiben.
    Und entspannend ist es auch, also eine optimale Freizeitbeschäftigung für gemütliche Winterabende. 🙂

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  2. Martin says:

    Hey Katja,

    Eine Tolle Auflistung!

    Klar niedrige Temperaturen helfen auch, aber je höher die Temperetur, desto höher auch der Entschlackungseffekt.

    Bei der Schmerzlinderung muss man aufpassen. Sie wirkt nur bei leichten Entzündungen und bei Krankheiten im Anfangsstadium.

    LG
    Martin

    Antworten

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