Auszeitgeniesser im Bildermodus

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Sonnenuntergänge, Natur und purer Farb-Genuss, das ist doch langweilig,… könnte jetzt der ein oder andere denken. Für mich aber ist es eine Zusammenfassung meiner Reiseaktivitäten als Auszeitgeniesser und Genussabenteurer.

Grüner, giftiger Melkbush

Auszeitgeniesser Beitrag zur Fotoparade

Eigentlich möchte ich einfach mal DANKE sagen. Danke an Michael von Erkunde die Welt. Denn aufgrund seiner zweimal pro Jahr stattfindenden Fotoparade, ist es eine willkommene Gelegenheit die letzten Reisen gemütlich und entspannt nochmal nach zu träumen.
Denn, würdest du mich heute fragen, wo warst du wann im letzten halben Jahr – ich hätte ernsthafte Probleme alle tollen Orten – ohne Zuhilfenahme meines Kalenders – aufzuzählen.
Perfekt also, wenn ich die Bilder nach bestimmten Kategorien durchstöbern muss, soll oder besser darf. Was ich getan habe, nur um dann einen Entscheidung zu treffen.

Persönlicher Aspekt eines Auszeitgeniesser und Genussabenteurer

Sechs Kategorien und alles unter meinem ganz persönlichen Aspekt des Genussabenteurers und Auszeitgeniessers. Meine Entscheidung – um es insgesamt ein bisschen leichter zu haben, bleibe ich mit meinen Bildern komplett in Namibia. Außerdem gibt es von dort so unglaublich viel Schönes zu zeigen.
Auszeit in traumhafter Natur mit faszinierenden Farben. Jeder Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sorgte für ein Farbspektakel, was ich so noch nie gesehen habe. Genuss an allen Ecken und jede Menge Abenteuer. Ob durch geplatzte Reifen, Begegnungen mit wilden Tieren oder einzigartigen Wanderungen.

Ausblick

Fotoparade – Meine schönsten Reisefotos als Auszeitgeniesser

  • Nahaufnahme
  • Nachts
  • Kontrast
  • Farbtupfer
  • Schönstes Foto

Auszeitgeniesser – Nahaufnahme

Ob ein Fotograf meine Bilder wirklich als Nahaufnahme, also Makro Fotografie bezeichnen würde, wage ich sehr zu bezweifeln. Nimmt man allerdings die Definition: Bei einer Nahaufnahme ist die Schönheit im Detail, dann finde ich passen die ausgewählten Bilder wunderbar zur Aufgabenstellung.

Nahaufnahme, Sukkulente

Auszeitgeniesser – Nachts

Besonders Nachts ist es in Namibia so dunkel, dass Mond und Milchstaße um die Wette strahlen. Lichtverschmutzung ist hier, wie beispielsweise auch in Neuseeland, ein Fremdwort. Wie auf samtigem Schwarz glitzern die Sterne wie kleine Diamanten am namibischen Nachthimmel.
Doch direkt davor – also, wenn die Sonne schnell am Horizont untergeht und den Himmel feuerrot färbt – und direkt danach – wenn die Sonne am Morgen ebenfalls schnell wieder empor steigt, lässt es sich großartig fotografieren. Die echten Nachtbilder meinerseits möchtet ihr wirklich nicht sehen.

Sonnenaufgang über der Wüste Namib in Namibia

Auszeitgeniesser – Kontrast

Ob in Farben oder Formen. Namibia ist ein Land der Kantraste. Stahlblauer Himmel hebt sich gegen feuerrote Sanddünen ab. Riesige Felsformationen liegen, wie Bauklötzchen von Riesen auf ebener Fläche verstreut und der größte Meterorit der Welt ist in der Mittagshitze eiskalt.
Eine Geschichte dich für mich perfekt zu echten Kontrasten passt. Denn ich war völlig verwirrt. Mittags 13 Uhr, 27 Grad und das bei wolkenlosem Himmel seit über 6 Stunden. Der Meteorit liegt komplett Schattenfrei und ist trotzdem eiskalt. Der Kontrast mit heißer Sonne auf dem Bauch und kaltem Eisen unter mir, ist wirklich beeindruckend. Warum? Ich weiß es nicht. Anfragen bei Physikern und Werkstoffprüfern konnten mir keine Klarheit darüber bringen.

Dead Vlei im Sossusvlei

Größter Meteorit der Welt

Auf dem Weg zum Waterberg Plateau in den Otavibergen, knapp 20 km von Grootfontein entfernt liegt eine ca. 3x3x1 Meter großer Meteorit.
Der Hoba-Meterorit zählt mit seinen kann 50-60 Tonnen als der größte Meteorit der Welt. Sein geschätztes Alter beträgt 190 bis 410 Millionen Jahre. Doch noch viel interessanter als sein Alter finde ich seine Zusammensetzung.

Er besteht zu 82 % aus Eisen, zu ca. 16 % aus Nickel und zu ca. 1 % aus Cobalt. Zusätzlich enthält er noch diverse Spurenelemente wie Gallium, Chrom, Kupfer, Zink, Schwefel, Kohlenstoff und Germanium.

Was ich, bei dieser Zusammensetzung, ebenso interessant finde, ist die Kälte, die dieser Meteorit ausstrahlt.
Sollte jemand die Erklärung kennen, warum ein Eisenklotz in der Sonne liegend richtig eiskalt ist, dann freue ich mich sehr über einen Kommentar.

 

Auszeitgeniesser – Farbtupfer

Wie auch schon die Kontraste, lustige Farbtupfer gibt es eine ganze Menge in Namibia. Aber auch die Menschen sind sehr oft, sehr farbenfroh gekleidet.
Die Tierwelt hingegen versucht möglichst wenig Farbtupfer zu sein, sondern ist mehr auf Tarnung aus. Einzig die Vögel, sie sparen in keinster Weise an Farbe auf ihrem Gefieder.

Blauer Himmel, grüne Sukkulenten und roter Sand

Auszeitgeniesser – Schönstes Foto

Ich kann mich nicht wirklich entscheiden. Was ist das schönste Foto? Ein Bild, dass für mich eine besondere Geschichte und Bedeutung hat? Ein Foto aus einer besonders interessanten Perspektive? DAS Motiv? Oder ist es etwas ganz anderes?

Das war meine ganz persönliche Rundreise durch Namibia in Form von sechs Bildern. Auch wenn der Artikel recht kurz geworden ist, die Zeit, aus weit über 5000 Namibia Bildern diese Auswahl zu treffen, war dafür umso länger.

Frühstück im Sonnenaufgang unter dem Köcherbaum

Erkunde die Welt Fotoparade

Ich bin gespannt, welches Foto gefällt dir am besten? Hinterlasse doch einfach einen Kommentar und schau die anschließend weitere tolle Bilder, lieber Kollegen unter Michaels Fotoparade an.
Teilgenommen haben bereits eine Vielzahl Reiseblogger. Meine Bilder-Favoriten findest du bei Sabrina von smilesfromabroad

Spektakuläre Namibia Bilder

 

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15 Kommentare
  1. Michael says:

    Wahnsinnig schöne Bilder. Wir wollen wahrscheinlich 2020 nach Namibia. Dein Beitrag lässt das Fernweh schon jetzt höher steigen! Vielen Dank dafür! <3

    Lg Michael

    Antworten
  2. Chris says:

    Hallo,
    Namibia muss einfach genial sein.“Dead Vlei im Sossusvlei“ steht auf jeden Fall auch noch auf meiner Liste.
    Es gibt so viel zu entecken und die Liste wird immer länger 😉
    Grüße
    webundwelt.de

    Antworten
  3. Carina says:

    Wow, welch tolle Fotos! 🙂 Ich weiß genau, wovon du sprichst bei der Wahl des schönsten Fotos aus so vielen wunderschönen Namibia-Fotos sich für eines entscheiden zu müssen … 😉 Die Wahl des schönsten Fotos ist dennoch perfekt gelungen – einfach traumhaft schön!!! 🙂

    Antworten
    • Katja Wegener says:

      Liebe Carina,
      das Bild war farblich, wie aber auch in seiner Entstehung mein persönlicher Favorit 🙂 freut mich sehr, wenn es dir auch gefällt.
      Viele Grüße,
      Katja

      Antworten
  4. Michelle | The Road Most Traveled says:

    Das sind wunderbare Fotos, die du ausgesucht hast. Ich finde diese Fotoparade klasse und sie gibt so viele tolle Umsetzungsmöglichkeiten. Mir gefallen deine Nahaufnahmen sehr. Ich und auch der Farbtupfer ist sehr schön.

    Herzliche Grüße aus dem sonnigen Oldenburg 🙂
    Michelle | The Road Most Traveled

    Antworten
  5. Simone says:

    Liebe Katja, Namibia ist einfach so unfassbar schön. Die Kontrast von Himmel und Wüste, die Köcherbäume… ich denke auch immer wieder an meinen Aufenthalt zurück und dabei liegt der schon einige Jahre zurück. Aber deine Fotos bringen die Erinnerungen ganz wunderbar zurück!
    VG Simone

    Antworten
    • Katja Wegener says:

      Liebe Simone,
      das klingt, als ob dir Namibia – trotz der längeren Zeit – bekannt ist. Es freut mich sehr, wenn ich Erinnerungen wecken konnte.
      Viele Grüße, Katja

      Antworten
  6. nossy says:

    Der kalte Meteorit in der heißen Wüste ist wirklich etwas erstaunliches. Solch eine Geschichte habe ich bisher noch nie gehört und ich stelle mir dieselbe Frage: Wie funktioniert das?
    Die einzige Erklärung die ich habe, ist, dass der Meteorit aus einem bestimmten Stoff besteht, die wir vielleicht noch nicht erkennen können oder mit einem uns bekannten Bestandteil verwechseln? Hmmm… fragwürdig. Aber auf jedenfall megainteressant!

    Viele Grüß, nossy

    Antworten
    • Katja Wegener says:

      Ich kann es mir anhand eines bestimmten Stoffes nicht vorstellen, denn Eisen wird ja heiß, wenn die Sonne draufscheint.
      Meine einzige Idee könnte lauten: die Nächte sind kalt genug, dass sich der Meteorit nicht bis mittags erwärmen kann. Die sonnige Zeit reicht evt. nicht auf um die Kälte der Nacht zu verreiben???
      Aber ich weiß es wirklich nicht und kenne auch niemanden, der die Lösung kennt.
      Sonnige Grüße, Katja

      Antworten
  7. Kathi says:

    Liebe Katja,
    wow, was für wunderschöne Bilder. Ich liebe deine Afrika-Bilder. Sie lösen bei mir immer ein ganz starkes Fernweh aus. Meine Lieblingsbilder sind die der Kategorien ,,Nachts“ und ,,Nahaufnahme“. 🙂
    Wirklich schöne Impressionen.

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    Antworten

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